Quasi alleinerziehend

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Quasi alleinerziehend

!!!! LESEBEFEHL !!!!

mutterseelesonnig

Da war er wieder, der Aufreger schlechthin: Alleinerziehende schreien bei so einer Aussage laut auf, verpartnerte Frauen versinken vor Scham im Boden ob dieser Frechheit: eine Frau in einer Beziehung bezeichnet sich als alleinerziehend. Dabei hat sie ja im Grunde recht, wenn man’s mal wörtlich nimmt: sie erzieht die Kinder alleine, den lieben langen Tag, weil der Gatte wegen seines Jobs abwesend ist.

„Alleinerziehend“ ist aber kein Wort, dass man einfach so wörtlich nehmen kann, alleinerziehend ist ein gesellschaftlich und politisch mehr oder weniger definierter Status. Im Steuerrecht gibt’s für Alleinerziehende einen Entlastungsbeitrag. Ja gut, der ist mickrig, aber er ist da. Und wenn das erste Kind 18 wird und noch zu Hause lebt, dann fällt der weg. Dann…

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I am – that´s enough

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„Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?“
Eine Frage, die von der netten Angestellten in der Bäckerei an mich geht. Eine Frage, die normal ist, die täglich ist, die zum Service gehört. Doch in diesem Moment kommen die Tränen und ich schlucke, kämpfe, blinzele sie weg und schüttele tapfer den Kopf. „Nein! Nein, sonst können Sie nichts für mich tun.“
Sie sieht mich an, prüfend, sieht die ungeweinten Tränen. Ich sehe, wie sie ihren Mund öffnet und wieder schließt, ohne etwas zu sagen. Nein. Sie kann nichts tun, nichts gegen diese Gefühle, die in diesem Moment in mir aufwallen, gegen das drohende Ersticken, die schrille Einsamkeit, die mich in diesem Moment runterreißt.
Ich drehe mich um, wende mich ab und verlasse den Laden. Hoch erhobenen Hauptes, den Blick geradeaus.
Und doch höre ich immer wieder diese Worte. ‚Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?‘
Vollkommen unverbindlich, belanglos, aber es trifft mich bis ins Herz. Sie begleiten mich durch den Tag, hallen immer wieder in meinem Kopf.

Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?

Nein. Denn ich muss ES alleine bewältigen.
All das muss ich alleine schaffen.  Aber Danke! Danke, dass Sie gefragt haben. Danke, dass Sie sich, wenn auch oberflächlich, für einen Augenblick für mich interessiert haben.

ES ist das hier: Mir stockt der Atem, schnürt sich zu einem dicken Knoten in meiner Brust, presst dagegen und für einen Augenblick bekomme ich kaum Luft. Es ist nur ein Moment, mal nur einen Wimpernschlag lang, mal eine Dauer von mehreren versuchten Atemzügen, in denen ich den inneren Schmerz spüre, ausgelöst von scheinbar nichts und manchmal von allem.
In diesem Augenblick ringe ich mit mir, meinem inneren Selbst. Ich ringe nach Luft, nach Verstand, nach dem Licht.
In diesem Augenblick überkommt mich die Dunkelheit mit einer ungeahnten Macht und in diesem Augenblick verspüre ich so viel Leid, so viel Kummer, so viel Erschöpfung, Hass und Wut auf mich selbst. Immer und überall die Schuld für alles bei mir zu suchen.
Ich ringe mit mir. Ich kämpfe dagegen an, versuche mein inneres Ich zu befreien und verkette mich gleichzeitig, lasse mich runter ziehen. Ich nenne es „Keller“.

Es ist wie die Raupe, die von der Spinne ins Netz gezogen wird. Die 8 flinken Hände der Spinne, die klebrigen Fäden, halten mich ab mich zu befreien, ich bin schlussendlich wehrlos. Ich werde verpackt wie in einen Kokon, es wird dunkel, ich möchte schreien, habe den Mund geöffnet, aber es ist nichts zu hören. All meine Luft entweicht mit einem stummen, ungehörten Schrei um Hilfe, nach Liebe, nach Sehnsucht, nach Akzeptanz, nach Verständnis, nach Hoffnung. Ein Schrei nach sich fallen lassen zu können, nicht stark sein zu müssen, nicht die Stütze sein zu müssen, sondern einfach nur… schwach, verletzlich und traurig.

Der Knoten tief in der Brust wächst immer weiter, wird größer und kann sich nicht lösen. Das Hirn will atmen, will Sauerstoff, doch die Kraft dazu beginnt zu versagen. Ich will schreien, will rufen, betteln im Geiste um die rettende, schützende Hand, die starke Schulter, ein Lächeln, das sagt, dass das Leben wieder besser wird, dass es wieder gut wird, während die innere Verzweiflung immer höher wird.

Dann ist da Stille.
Absolute, allumfassende Stille, ehe sich die Lungen mit Sauerstoff fühlen, der Knoten verschwunden ist, die Last auf der Brust geringer wird.
Stille.
Ich kann die Augen wieder öffnen, sehe klar und weiß, dass ich überlebt habe. Der endlos lange Augenblick ist vorüber, mein Leben geht weiter, die Spinne ist weg, das Netz der Dunkelheit kaputt und ich kann bald wieder lächeln, kann sogar wieder fröhlich sein. Wie heisst es so schön? Von der Raupe zum Schmetterling. Zwar kein wunderschöner, und auch nicht bunt. Aber ein Schmetterling.

Es sind immer wieder Schübe, die über mich kommen. Neue Netze, neue Spinnen.
Schübe, die die Augenblicke so schmerzhaft machen, so hart. Ich sehe mich jedes Mal fallen, fühle mich dem Schmerz so nahe und erwache oft mit Tränen, ehe der Geist langsam klarer wird, der Verstand wieder anfängt in normalen Schienen zu laufen und mir deutlich macht…
Ich lebe… einen Augenblick lang. Wieder völlig normal und angepasst.

Ich wische mir die Tränen weg, konzentriere mich wieder auf mein Tun und beginne die Welt um mich herum wieder mit anderen Augen zu sehen. Mit klaren Augen. In der Hoffnung, geliebt, gebraucht und geschätzt zu werden. Denn da hole ich mir meine Stärke.
Und doch überkommt mich der Schmerz immer wieder, immer wenn ich denke, dass ich doch mehr sein muss als Mutter, Tochter, Freundin. Immer dann, wenn ich denke, dass ich unzureichend bin, nicht dem Anspruch genüge. Wessen Anspruch? Meinem Anspruch. Aber… was habe ich schon groß für Ansprüche? Ich sehe meine unerfüllten Wünsche, Bedürfnisse, Träume. Feinsäuberlich weggesperrt, hinter Gittern und vor den Gittern noch eine Stahltür, damit nichts davon nach außen dringt, nichts davon laut werden kann. Pssssst. Leise. I am – that´s enough.

Einen Augenblick lang will ich wieder daran glauben. An die Liebe zu sich selbst, die Selbstakzeptanz, die eigene Aufrichtigkeit, wenn man sich im Spiegel betrachtet.
Bis ich wieder das Gefühl bekomme, genau jenes … (nicht) zu verdienen… (un)liebbar zu sein!
(Un)fähig, fest zu halten, zu lieben, zu begehren, aufrecht zu erhalten, was so kostbar ist, darum zu kämpfen oder gar daran zu glauben. ♥

 

Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf

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Auch ich habe, wie so viele da draußen, meine eigene Hölle erlebt. Ich spürte über lange Zeit am eigenen Leibe, wie ich tiefer reinrutschte – wie ich der Welt und der Sonne nach und nach verloren ging und in den Keller der Verzweifelten versank. Meine Gedanken waren meine schlimmsten Feinde – sie verwundeten  mich am tiefsten und griffen aus dem Nichts von allen Seiten an. Ich konnte sie nicht greifen, nicht besiegen, sie hatten die Macht über mich, sie nahmen mich auseinander – sie, meine Gedanken, Schattenspieler, Drahtzieher, sind meine eigene Auffassung über meine Existenz aus Sicht der Gesellschaft: So wie ich sein sollte!!!

Tüchtigkeit, Pflichtbewusstsein, Verantwortung, Verpflichtung, Zuverlässigkeit, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen, Anpassungsfähigkeit, Selbstlosigkeit, Aufopferung, Lebensstandard, Arbeit, Zeit und Geld sind Anforderungen an ein Arbeitstier, das als funktionierendes Etwas gefordert wird. Doch was wird aus Glück, Freude, Strahlen, Unverwechselbarkeit, Freundschaft, Harmonie, Ruhe, Einzigartigkeit, Leidenschaft, Unbezwingbarkeit, Träume, Ideale, Frieden, Zufriedenheit, Lebensfreude, Gelassenheit, Gesundheit, Denken, Glauben, Sehen, Spüren, Atmen, Riechen, Hören, Fühlen – SEIN – oder nicht sein?!

Wäre ich ein Fisch, ich hätte degenerierte Flossen und verkümmerte Kiemen und könnte nicht mithalten in der heutigen Welt da draußen, dem Strom der Gesellschaft. Selbst meine Liebsten wären des Mitleids und der Nächstenliebe so kopflastig, dass sie sich irgendwann abwenden müssten, um ihrer eigenen Zeit hinterher zu kommen.

Was aber das große Geheimnis unserer Existenz – der Lücke der Evolution darstellt, sind unsere Fehler: ohne Flossen und Kiemen sind wir diejenigen, die Land und Luft entdecken und erkunden. Unser Talent ist die Unangepasstheit, das Gegen-den-Strom-Schnellen. So konnte auch ich langsam im Strom der Zeit den Fluss hinauf meine Wege neu definieren: ich stehe zu mir und meinen Fehlern! Alleinsein war/ist verdammt schwer, ich weiss das! Aber es kommt die Zeit da schlägst du (D)einen Weg ein und die Gefährten die Du dann gewinnst, sind Gaben des Lebens. (Danke an A.♥)

Man sucht einen Platz in dieser Welt in der man so seltsam ist, als sei man aus einer anderen (oder ist die Welt seltsam…?!). Ich habe mich nach und nach in meinen Taten, Schritten, Händen, Worten und Gedanken wiedergefunden. Und das macht mich glücklich. Und stolz. Ich bin aus schmerzhaften Fehlern weise geworden und habe die abenteuerlichsten Gelegenheiten mutig genutzt. Dadurch öffneten sich einige Türen von ganz alleine und wer weiß, was sonst noch auf mich wartet…

„Wenn es eine Lektion gibt, habe ich sie gelernt:
Das Leben ist wie Feuer, es brennt und es wärmt
Das Leben ist hart, aber das nehm‘ ich in Kauf
Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf…“

Thees Uhlmann

„Einfach“ schön Distanz wahren

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O-Ton einer Freundin, einer wahren Perle von Mensch (alleinerziehend und Mutter von gleich zwei Jungs mit Schwerbehinderung, Pflegegrad 5 und 4, im Teenageralter):

„Es gibt eigentlich einen guten Spruch aus dem Talmud: ´Verurteilt niemanden, bevor Du nicht in seiner Lage warst…´
Aber die meisten Menschen rechnen damit völlig unbeschwert ihr Leben weiterleben zu können, ohne Einschnitte und Schicksalsschläge, und geben gern gaaaaanz tolle Ratschläge. Naja, andererseits bin ich ja auch nicht in deren Lage. Also am besten ´einfach´schön Distanz wahren.“ (um nicht noch mehr verletzt zu werden)

(Und noch weiterrutschen in die Randgruppe (alleinerziehend) der Randgruppe (mit besonderen Kindern) und  total vereinsamen. Teufelskreis.)

Die Schöne und das Biest

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Osterferien 2017. Kinotag mit den beiden Töchtern. Dass es nicht immer einfach ist mit der besonderen Tochter vor die Tür ist zu gehen, ist nun mal so. Aber heute hatte ich einfach ein sehr gutes Gefühl. Ich erzählte den Mädels bereits beim Frühstück, dass wir heute ins Kino gehen und es kam doppeltes Gejubel als Antwort. Die besondere Tochter konnte zwar nichts mit dem Filmtitel „Die Schöne und das Biest“ anfangen, aber ich erzählte ihr, dass viel Musik und Gesang mit dabei wären. Ein großes Grinsen zog über ihr süsses Gesicht und meine Freude auf den Nachmittag wuchs weiter.

Als Frau bin ich da voll im Klischee: Romanzen sind mein Ding. Gefühle, Herz, Bauch, Kopf, Chaos, Tränen, Glitzer, Wolke 7 und Abgrund. Aber bitte trotzdem mit Happy End. Und wenn sie nicht gestorben sind… lieben sie sich noch heute. Bis in alle Ewigkeit. Jaja… ich stoppe ja schon 😉 *bitte übergeben Sie sich JETZT

Ehrlicherweise möchte ich hier zugeben, dass ich trotz Vorfreude etwas Angst hatte, diesen Film zu schauen. Angst vor Enttäuschung. Aber die Verfilmung ist meines Erachtens wunderbarst gelungen. Es waren atemberaubende Kulissen! Zwischendurch und natürlich am Ende kullerten Herztränchen über meine Wangen. Im Kinosaal sangen die Kinder wirklich die bekannten Lieder mit. Ich war mit einem mal auch Kind, summte lächelnd die Melodien. (Hier fällt mir ein, dass ich mir unbedingt noch den Soundtrack besorgen muss.)

Was mir aber nach dem Film noch stundenlang im Kopf umherschwirrte, möchte ich hier verarbeiten: bin ich Biest und/oder bin ich die Schöne?!

Ich lasse Revue passieren, sehe mich im Schloss-Saal wie Belle glücklich tanzen, aber auch als Biest Tränen vergießen. Natürlich gab es Zeiten in meinem Leben, in denen ich BIESTig, hart und ungerecht war. Wenn ich jedoch weiter als Belle tanze, sehe ich aber auch wie ich selbstlos, mutig und hoffnungsvoll blind vertrauend war. Das ist das Leben. Das schafft das Leben. Veränderungen.

Zurück zur eigentlichen Romanze. Modern. Im neuen Zeitalter. Nämlich meiner Romanze. Die Nummer Eins in meinem Leben ist bereits besetzt und gehört ganz allein zwei kleinen Personen. Für diese Personen lasse ich alles stehen und liegen. Als alleinerziehende Mutter, zudem mit einem Kind mit Schwerbehinderung, fühlt man sich immer wieder mal „doppelt randgruppenzugehörig“. Und umso öfter kommen Zeiten, in denen man alles schwarz sieht und manchmal Kraft zum wieder Aufstehen fehlt. Man hadert mit sich selbst. Jeder, wirklich JEDER Mensch, wird dann in meinen Augen Misstrauen sehen, meine Angst spüren, meine Panik erleben, versteckt in Ablehnung oder Abweisung. Bleibt bitte trotzdem da. Verschwindet nicht, verlasst mich nicht, gebt mich nicht auf. Seid der Mensch, der da ist, wenn ich um die Ecke komme und der mich mit offenen Armen und einem strahlenden Lächeln empfängt. Ich bin alles andere als perfekt. Und wünsche mir letztlich einfach nur Respekt.

Zurück ins Kino: Belle und das Biest schauten immer wieder auf die Rosenblätter, die nach und nach fielen.

Hinaus in die Welt: Uns drei wiederum findet man auch in der Botanik. Wir sind die Gänseblümchen. Mitten im Rosengarten. Und die Menschen, die sich nicht sofort von uns abwenden, sondern einfach still lächeln oder uns sogar die Hand reichen, die lassen wir vielleicht sogar Schmetterlinge hören und Wolken schmecken.

 

 

Nichts glänzt

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Nichts glänzt

Sie haben kein Gesicht.

In ihren Augen ist nur Leere,

weißes Nichts

bemalt mit gestohlenen Farben.

 

Was sie als ihr Selbst bezeichnen,

gehört einem anderen.

Er hat begonnen zu malen.

Ihnen gefiel, was er tat, und sie ahmten es nach.

Sie nahmen seine Farben.

Und malten ein falsches Bild.

Malten mit gestohlenen Farben.

 

Mit der Zeit

wurde ihr eigenes Bild blasser,

es vergilbte, verwischte, schlief ein.

Doch es ist noch da.

Tief unter der gestohlenen Farbe,

kämpfte es ums Überleben

gegen gestohlene Farben.

 

Sie nehmen alles in Kauf,

um die grellen Farben zu erhalten.

Demütigen, kränken, verletzen,

zerstören andere Gemälde.

Nur um weiterhin zu glänzen,

mit dem Licht gestohlener Farben.

 

Doch welches Bild war es,

das sie so faszinierte?

Es war nicht das Bild, es waren

die Leute, die ihm vertrauten und

es so zu etwas Besonderem machen,

obwohl es hinter den Farben

nichts hatte.

 

Aber dieses Nichts glänzt.

Schöner als gestohlene Farben.

 

 

Ma(n)chmal!

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Und manchmal hast Du diese eine Zeit, in der Dir alles egal ist. Manchmal hat man diesen Moment, er kommt einfach ungeladen. Manche haben ihn öfters zu Gast, andere weniger oft. Dieser Moment, wo Du denkst, es geht nicht weiter. Man ist überladen: ERROR auf der Stirn in fetten Buchstaben. Du drehst Dich im Kreis. Es wird alles zuviel. Das Gewicht auf Deinen Schultern drückt Dich weiter runter, ein Knie berührt bereits den Boden.

Die Kinder, der Haushalt, Termine, Arbeit und bis dahin musst Du das und das fertig machen. Und überhaupt: DAS wolltest Du schon vor 04 Tagen erledigt haben. Achja, und vergiss Deine Familie und Freunde nicht. Und noch viel wichtiger: vergiss Dich selber nicht! Aber hey, keinen Stress, bitte.
Und nebenbei schweifen Deine Gedanken um Dieses, Jenes und Sonstiges und lenken Dich ab.

Psychohygiene. „Ich bin gestresst.“ gestehe ich mir ein. Aussage.
„Weißt Du, was mein Geheimnis, top secret, ist?!“ lautet meine Gegenfrage?
„Der Trick liegt darin, dass ich den Stress nicht an mich ran lasse. Ich weiss, er ist da, aber ich beherrsche den Stress. Er darf nicht Dich beherrschen.“
(An dieser Stelle ein tosender Applaus aller Gesundheitspsychologen. Der Chef von denen übergibt mir stolz die Ehrennadel.)

Und im selben Augenblick, indem dieser ungeladene Gast an die Tür pocht und in Deine Gedanken eindringt, packst Du ihn am Schlafittchen und schmeisst ihn in coolster Lara-Croft-Manier zur Tür wieder hinaus.

Du fängst an zu grinsen, weißt nicht einmal genau warum.
Aber Du weißt, Du kannst das alles schaffen.

Mit einem leichten Ruck, verlagerst Du das Gewicht auf Deinen Schultern. Damit es angenehmer liegt.

Das Knie löst den Bodenkontakt. Du stehst wieder aufrecht.

Und nach dem ersten Schritt, nimmst Du Deinen Weg wieder auf. Nach dieser kleinen Pause. (Nicht umsonst ist am Controller die START-Taste gleichzeitig die PAUSE-Taste)

Denn selbst der stärkste Mensch braucht manchmal eine kleine Pause.

(Eine mehr oder weniger ernstgemeinte Karikatur meiner Selbst)